Der Sommer hat viele schöne Seiten: lange Tage, viel Sonne und man verbringt gerne mehr Zeit im Freien. Doch hohe Temperaturen können auch belastend sein. Viele Menschen fühlen sich müde, gereizt oder weniger leistungsfähig. Dieses Phänomen wird oft als Sommerstress bezeichnet.
In Kürze
- Sommerstress ist nichts Ungewöhnliches – gut zu wissen, dass man aktiv etwas dagegen tun kann.
- Bei steigenden Temperaturen sinkt die Resilienz, d.h. dem Körper fehlt die Anpassungsfähigkeit gegen Stress und er erholt sich langsamer.
- Wie mit Hitze in Wüstenregionen und den tibetischen Hochtälern umgegangen wird, zeigt uns – Eiswürfel sind nicht immer die beste Wahl.
- Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die den Körper dabei unterstützen können, besser mit Sommerstress umzugehen und das innere Gleichgewicht zu finden.
Eine Kombination aus gesunder Lebensweise, gezielten Erholungsphasen, traditionellen Erkenntnissen und unterstützenden Pflanzenrezepturen kann dabei helfen, die Resilienz zu stärken und auch an heissen Tagen leistungsfähig und gelassen zu bleiben.
Was passiert im Körper bei Hitze?
Bei grosser Hitze muss unser Körper mehr arbeiten, um die Temperatur zu regulieren. Er schwitzt stärker und verliert dabei Flüssigkeit und Mineralstoffe. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System stärker beansprucht. Das kann zu folgenden Symptomen führen:
- Gereiztheit
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Konzentrationsprobleme
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen

Der Sommerstress wirkt sich nicht nur körperlich, sondern auch mental aus. Unsere Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, kann sinken. Dadurch werden kleine Belastungen (z. B. Hitze, wenig Schlaf, viel Arbeit) stärker wahrgenommen. Man fühlt sich schneller überfordert oder gereizt und der Körper kann sich schlechter erholen. Damit beginnt ein Teufelskreis: Die Erholung funktioniert schlechter, was die wichtigste Grundlage für die Resilienz ist. Mit weiter sinkender Resilienz und gestörter Regeneration wird die Hitze nicht nur unangenehm, sondern zum echten Stressfaktor. Dabei will man doch nur frisch und fröhlich in den Sommer. Genau hier setzen einfache Strategien wie das Beduinen-Prinzip und Adaptogene, also natürliche Helfer gegen Stress, an: Sie helfen dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Warum heisser Tee bei Hitze hilft – das Beduinen-Prinzip
In sehr heissen Regionen wie der Wüste leben Menschen seit Jahrhunderten mit extremen Temperaturen und haben erstaunlich wirksame Strategien entwickelt. Ein bekanntes Beispiel sind Beduinen, die bewusst sehr heissen Tee (oft verfeinert mit Kardamom und Zimt) trinken, auch bei grosser Hitze. Das wirkt zunächst widersprüchlich, hat aber einen Hintergrund:
- Natürliche Temperaturregulation
Warme Getränke fördern vermehrtes Schwitzen, das die Haut kühlt und langfristig die Körpertemperatur senkt. - Nachhaltiger Kühlungseffekt
Heisse Getränke unterstützen eine nachhaltige Kühlung im Gegensatz zu kalten Getränken, die den Körper stressen können. - Kein „Temperaturschock“ für den Körper
Eiskalte Getränke können kurzfristig erfrischen, bringen den Körper aber aus dem Gleichgewicht und können die Schweissproduktion sogar bremsen.
Was bedeutet das für unseren Alltag?
Statt zu kalten Getränken lieber zu lauwarmen oder warmen Tees greifen. Gut geeignet sind Pfefferminz- oder Kräutertees, denn sie können zusätzlich erfrischend wirken. Extreme Temperaturschwankungen vermeiden (Klimaanlagen nicht zu stark einstellen), das entlastet den Körper. Diese einfache Strategie und regelmässiges Trinken – nicht erst bei Durst – können helfen, den Körper sanft zu unterstützen und die Resilienz gegenüber der Hitze zu verbessern.
Adaptogene – natürliche Unterstützung bei Stress
Bei den Adaptogenen handelt es sich um Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen können, sich besser an Stresssituationen anzupassen – unabhängig davon, ob dieser durch Hitze, emotionale Herausforderung oder körperliche Anstrengung entsteht. Adaptogene liefern keinen kurzfristigen „Push“, sondern unterstützen den Körper dabei, auch in fordernden Situationen im Gleichgewicht zu bleiben.
Im Unterschied zu klassischen Heilpflanzen geht es bei den Adaptogenen nicht um die Behandlung von Beschwerden, sondern um die Stärkung der Anpassungsfähigkeit – also darum, Körper und Geist widerstandsfähiger zu machen.
Der Begriff «Adaptogene» stammt aus der russischen Forschung der 1950er Jahre. Bereits lange davor wurden in verschiedenen traditionellen Systemen wie im Ayurveda oder der Tibetischen Konstitutionslehre Pflanzen genutzt, um Kraft, Balance und Vitalität zu erhalten.
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Im Zusammenhang mit Hitze, Resilienz sowie einer normalen psychischen und kognitiven Funktion sind zwei Rezepturen spannend.
PADMA NervoTib
Die Kräuterkapseln mit Magnesium enthalten zehn reine Pflanzenpulver, unter anderem von der fest in der Erde verwurzelten Süssholzwurzel und dem balsamisch riechenden indischen Weihrauch. Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion bei.

PADMA CogniTib
Bestehend aus naturbelassenem Muskat, Kümmel, Ingwer und Eisen. Eisen trägt zu einer normalen kognitiven Funktion (wie z. B. Aufmerksamkeit, Denk-, Problemlösungs- und Sprachvermögen), zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Tipps bei Hitze
Wenn durch hohe Temperaturen die Resilienz sinkt, fängt die Hitze und so vieles mehr an zu stressen. Genau hier setzen pflanzliche Rezepturen und einfache Strategien wie das Beduinen-Prinzip an. Sie helfen dem Körper, im Gleichgewicht zu bleiben. Probiere jetzt die folgenden sieben Tipps zur Stärkung der Resilienz bei Hitze aus!
- Ausreichend trinken
Mindestens 1,5–2 Liter pro Tag – bei Hitze deutlich mehr. Ideal sind lauwarmes Wasser, heisser ungesüsster Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. - Leicht und regelmässig essen
Schwere Mahlzeiten belasten den Körper zusätzlich. Besser: leichte Kost mit viel Obst und Gemüse. Tipp: Melonen gegrillt zum Apéro vor dem Grillplausch. - Pausen einbauen
Insbesondere in der Mittagshitze sollte man körperliche und geistige Aktivitäten reduzieren. - Schlaf schützen
Kühle Schlafräume, leichte Bettwäsche und feste Schlafenszeiten helfen, trotz Hitze erholsam zu schlafen. - Bewegung anpassen
Sport sollte früh am Morgen oder am Abend durchführt werden – nicht in der prallen Sonne. - Mentale Balance stärken
Atemübungen, kurze Pausen oder bewusstes Abschalten helfen, Stress besser zu verarbeiten.







