Mehr Leistung! – Mit oder ohne Koffein?

Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke gehören zu unserem Alltag einfach dazu. Für die einen sind sie purer Genuss, andere nutzen sie, um sich zu pushen. Doch ist Koffein tatsächlich die Lösung zu mehr Leistung?

Viele Menschen in unseren Regionen können sich einen Start in den Tag ohne Kaffee nicht vorstellen. Andere schwören auf Tee oder Energy Drinks. Allen Getränken gemeinsam ist ihr Gehalt an Koffein (im Tee auch als Tein bezeichnet). Koffein ist ein natürlicher Stoff, der in Kaffee- und Teepflanzen vorkommt, aber auch noch in ca. 100 weiteren Pflanzenarten. In der Natur dient Koffein zur Insektenabwehr, für den Menschen hingegen hat es eine stimulierende Wirkung.

Unser Nervensystem ist mit einem Überlastungsschutz ausgerüstet. Neigt sich die natürlich vorhandene tägliche Leistungsfähigkeit der aktiven Nervenzellen, schüttet der Körper Adenosin aus. Dieser Stoff dockt an Rezeptoren an, die dem Körper das Signal geben langsamer zu werden, was wir als Müdigkeit wahrnehmen. Koffein hat eine ähnliche Struktur wie Adenosin und dockt, allerdings in blockierender Weise, an dieselben Rezeptoren. So verhindert das Koffein das Andocken von Adenosin und wir bleiben leistungsfähiger. Aber…

Wie so oft im Leben ist es die Menge, die den Effekt oder eben das Gift macht. 4-5 Tassen Kaffee gelten als unproblematisch und man profitiert tatsächlich von den aktivierenden Eigenschaften. Wer aber in Phasen erhöhter Belastung deutlich über dieser Menge trinkt, kann bereits Nebenwirkungen von Koffein wie z.B. Nervosität, geringere Konzentration oder Schlaflosigkeit spüren. Ausserdem gewöhnt sich der Körper an eine gewisse Menge Koffein und der gewünschte wachmachende Effekt ist deutlich geringer. Tee wirkt zwar langsamer und etwas langanhaltender als Kaffee, aber am Ende bleiben Wirkung und Nebenwirkung gleichwertig. Am besten wirkt es bei Menschen, die unregelmässig Kaffee, Tee etc. zu sich nehmen. Vorzugsweise nutzt man die belebende Wirkung am Morgen bis spätestens 14.00 Uhr und verzichtet danach auf Koffein, damit man ruhig schlafen kann.

Aber was tut man dann gegen das Nachmittagstief?

Viel trinken und mit Gewürzen die Sinne erfrischen.
Das Gehirn ist ein sehr durstiges Organ. Es ist auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung angewiesen. Am besten trinkt man stilles Wasser. Wem das zu langweilig ist, der kann darin ein paar Ingwer- oder/und Zitronenscheiben ziehen lassen. So erfrischt und belebt das Wasser zusätzlich. Unbedingt verzichten sollte man auf jede Art von zuckerhaltigen Getränken, denn ähnlich wie Koffein verhilft zwar der Zucker zu mehr Energie, aber auch nur kurzfristig und das Leistungstief fällt hinterher umso stärker aus.

In der Tibetischen Konstitutionslehre spielen Gewürze eine zentrale Rolle, um den Körper in unterschiedlichen Lebensphasen im Gleichgewicht zu halten. So auch in Zeiten, die eine hohe geistige Präsenz fordern. Dabei ist die Muskatnuss eines der wichtigsten Gewürze. Sie hält die bewegende Windenergie stabil, die auch für die geistige Beweglichkeit zuständig ist. Die erdenden Eigenschaften des Kümmels sorgen für Bodenhaftung und die Schärfe der Ingwerwurzel erfrischt und klärt. Wer also auf Koffein verzichten möchte, dem liefert die Tibetische Konstitutionslehre eine würzige, inspirierende und erfrischende Alternative aus der unvergleichlichen Schatzkammer der Natur.

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